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Der Vulkan selbst

Aufstieg zum Kraterrand des Mount Bromo

Das Sandmeer, die Stufen und der Blick in einen aktiven Krater.

Vom Jeep zum Vulkan

Nach dem Sonnenaufgangs-Aussichtspunkt ist der Krateraufstieg der zweite Akt der Tour. Der Jeep bringt Sie über das Sandmeer und setzt Sie einen Fußweg vom Fuß des Bromo entfernt ab, von wo aus Sie zu Fuß über die offene Vulkanebene zum Kegel gelangen. Es ist ein eindrucksvoller Übergang – vom Betrachten des Vulkans aus der Ferne im Morgengrauen hin zum direkten Hinaufgehen, während der Morgen heller wird.

Der Fußweg und die Pferde

Der Weg über die Ebene bis zum Fuß der Stufen kann zu Fuß zurückgelegt werden – oder, wer möchte, auch auf einem der Pferde, die ortsansässig für einen Teil der Strecke angeboten werden. Es ist kein langer Spaziergang, doch der lockere vulkanische Boden und die Höhenlage können ihn anstrengender wirken lassen, als man denkt. Wer ihn in gleichmäßigem Tempo und gut gegen die Kälte geschützt angeht, findet ihn für die meisten angenehm zu bewältigen.

Die Stufen zum Kraterrand

Der letzte Aufstieg führt über eine Treppe an der Flanke des Bromo hinauf zum Kraterrand. Sie ist kurz, aber steil, und die dünne, kalte Luft kann einen ganz schön außer Atem bringen. Ein Handlauf hilft beim Klettern. Oben angekommen, steht man auf einem schmalen Rand und blickt direkt in den aktiven Krater hinab, aus dem schwefelhaltiger Dampf aufsteigt – ein rohes, kraftvolles Erlebnis, das einen spüren lässt, dass dies ein lebendiger Vulkan ist.

Respekt vor einem aktiven Vulkan

Da der Bromo aktiv ist, können sich die Bedingungen am Krater ändern, und der Zugang wird aus Sicherheitsgründen manchmal eingeschränkt, wenn die vulkanische Aktivität zunimmt. Es ist unerlässlich, hinter den Absperrungen zu bleiben, den Guides und allen offiziellen Anweisungen Folge zu leisten und auf dem schmalen Kraterrand stets sicheren Halt zu haben. Das dramatische Erlebnis, über einem tätigen Krater zu stehen, bringt die Verantwortung mit sich, ihn und die Warnungen um ihn herum ernst zu nehmen.

Eine lohnende Mühe

Für einen kurzen Aufstieg ist der Lohn gewaltig: Nur wenige Erlebnisse können sich messen mit dem Blick in das dampfende Herz eines aktiven Vulkans in der klaren Kälte des frühen Morgens. Es krönt die Bromo-Tour perfekt und verwandelt einen spektakulären Sonnenaufgang in eine wahrhaft intensive Begegnung mit dem Vulkan. Eine normale Fitness, warme Kleidung und ein umsichtiges Vorgehen – mehr braucht es nicht, um den Kraterrand für sich zu gewinnen.

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